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Coworking als innovativer Ansatz in schulischen Einrichtungen.

Aktualisiert: 20. Dez. 2025

12. JANUAR 2022

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Mit zunehmender Bekanntheit und Beliebtheit von Coworking entstehen vermehrt innovative Konzepte für die diversen Räumlichkeiten. COWORKING IN SCHULEN ist eine Idee, die zwar bisher nicht im Mittelpunkt steht, aber definitiv eine Überlegung wert ist. Die Vorteile des Konzepts sind deutlich in der Verbindung von Unternehmen und Schülern zu sehen. Jedoch ist dies nicht die einzige Betrachtungsweise, die mit jenem Ansatz einhergeht. Es gibt ihn zwar, den klassischen Coworking-Space, in dem es einen oder mehrere große Coworking-Bereiche mit Fix- und Flex-Desks gibt, daneben vielleicht noch ein paar abgetrennte Büroräume. Doch immer öfter gibt es auch Coworking-Plätze, die auf den ersten Blick weniger klassisch erscheinen. Unter anderem solche, die in Kombination mit einer Unternehmensfläche auftreten. Doch es geht auch noch weiter über den Tellerrand hinaus. Ein Beispiel dafür ist das Coworking in Schulen. Allerdings ist damit nicht gemeinsames Arbeiten unter den Schülern gemeint, sondern das Bereitstellen von Coworking-Plätzen für alle, die auch ein herkömmlicher Coworking-Space anspricht: Unternehmen, Start-ups, Selbstständige, Freiberufler und Gründerteams.

Potenzielle Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammenbringen

Auf den ersten Blick erscheint eine Kombination aus Schule und Coworking-Space vielleicht ungewöhnlich, auf den zweiten Blick eröffnen sich jedoch viele Möglichkeiten, die daraus entstehen. Bereits früh können Schüler und Unternehmen so Kontakte knüpfen. Unternehmen haben ihre potenziell zukünftigen Mitarbeiter in direkter Reichweite – und die Schüler potenzielle Arbeitgeber. Ob Praktika, Ausbildungsstellen oder Werkstudierendentätigkeiten – all das sind mögliche Zusammenarbeiten nach oder gar während der Schulzeit. Ebenso können Kooperationen entstehen, aus denen unter anderem Bewerbungs-Trainings oder Workshops zu Medienkompetenz hervorgehen können. Diese Chance sieht auch Dr. Mandana Sedighi, die am Projekt „Schule als hybrides System – Systematische Untersuchung zur Entwicklung eines architektonisch-pädagogischen Konzepts für Schulen als hybrides System“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligt war. Sie sieht die Vorteile beispielsweise bei der Einrichtung von Arbeitsräumen für Start-ups.

In Schulen. Im Zuge von Kooperationen könnten die Kinder den Umgang mit digitalen Medien und aus erster Hand auch den mit Programmiersprachen im beruflichen Umfeld erfahren.

Den Horizont erweitern

In einer Schule ansässige Unternehmen können aber nicht nur dadurch profitieren, dass die Schüler potenzielle zukünftige Mitarbeiter sind. Auch die Sichtweisen der jungen Generation sind für viele Firmen von großer Bedeutung. Und eben diese Zielgruppe ist beim Sitz in einer Schule einfach zu erreichen. Zudem gibt es besonders in kleinen Orten oft wenig idealen Büroraum. Schulen hingegen sind auch in den meisten ländlichen Regionen zu finden. Die Kombination von Coworking Space und Schule könnte letztlich viele Vorteile mit sich bringen und erscheint definitiv als Konzept, das in Zukunft mehr Form und Gestalt annehmen könnte.




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